Der Prozess

Auf unserem Weg zu einem gemeinsamen Wohnprojekt kooperieren wir mit anderen Gruppen und beteiligen uns an Initiativen mit verwandten Zielen.

Begegnungszentrum und Wohnen für Geflüchtete in der Netzestraße / Berlin-Neukölln

Der Evangelische Friedhofsverband Berlin-Stadtmitte (EvFBS) baut zwischen Tempelhofer Flugfeld und Hermannstraße ein Haus für circa 200 Geflüchtete. Anfang 2018 sollen dort eine Gemeinschaftsunterkunft sowie etwa 30 Wohnungen unterschiedlicher Größe bezogen werden. Ein Teil dieser Wohnungen wird von Geflüchteten bezogen, die an der bisherigen und weiteren Gestaltung des Campus Cosmopolis teilhaben.

Gemeinschaftsunterkunft und Wohnhaus werden durch eine Begegnungsstätte verbunden, die neben einem Café auch Gruppenräume, Werkstätten sowie Beratungs- und Betreuungsräume bietet. Sie steht den neuen Bewohner_innen und der Nachbarschaft offen und soll von einem Kooperationsverbund belebt und betrieben werden, zu dem neben EvFBS und Campus Cosmopolis die Schlesische 27, das Raumlabor Berlin, das Quartiersmanagement Schillerpromenade, die Neuköllner Koordinierungsstelle für Flüchtlinge, das Diakoniewerk Simeon, das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte, die Bürgerstiftung Neukölln und der Verein zum Erhalt der Zwangsarbeiter-Gedenkstätte gehören.

Wir freuen uns sehr darauf, zusammen mit den zukünftigen Bewohner_innen und den genannten Gruppen dort auf vielfältige Weise aktiv zu werden: vom gemeinsamen Kochen, Gärtnern und Filme-Schauen bis zur Diskussion und Planung weiterer Wohnprojekte für alte und neue Berliner_innen…

Haus der Statistik / ZUsammenKUNFT

Die Initiative Haus der Statistik möchte im gleichnamigen Gebäudekomplex direkt am Alexanderplatz in der Mitte Berlins ein Zentrum für Geflüchtete, Soziales, Kunst und Kreative aufbauen. Wir unterstützen die Initiative mit den Erfahrungen zu Wohn-Erwartungen und -Anforderungen Geflüchteter, die wir in unseren Workshops machen.

Das Haus der Statistik proben: 21 Initiativen, Projekte und Einzelpersonen – darunter der Campus Cosmopolis – werden in den kommenden zwei Jahren die oberen Etagen einer Notunterkunft in der Stresemannstraße gemeinsam nutzen und einen aktiven Raum mit und für die Bewohner_innen erschaffen. Gemeinsam wollen wir lernen, gärtnern, kochen, malen, tanzen, die Nachbarschaft erkunden, Musik machen, drucken, Theater spielen, Bienen halten, eine Bibliothek aufbauen und vieles mehr. Mit vereinten Kräften erproben wir so das Ankommen in der Stadt und sammeln Erfahrungen für die (noch größere) ZUsammenKUNFT am Alexanderplatz.